| Kategorie: Nachrichten aus Deutschland | 04. August 2004, 12.57 Uhr |
Belastendes Video in Zusamenhang mit Frankfurter Moschee entdeckt
In Köln gefundenes Video, das zum Jihaad aufruft, soll aus der kürzlich
durchsuchten Frankfurter Al-Taqwa-Moschee stammen
Frankfurt a.M./Deutschland (Institut für Islamfragen,
22.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 16. Juli 2004 unter Berufung
auf ddp-hes berichtete, soll ein in Köln gefundenes Video, das zum
Jihaad aufruft, aus der Frankfurter Al-Taqwa-Moschee stammen, die knapp
eine Woche vorher durchsucht worden war.
Wie berichtet wurde, habe der Besitzer des Videos "ausgesagt, es in
der Frankfurter Gebetsstätte gekauft zu haben".
Quelle:
target="_blank">de.news.yahoo.com/040716/336/44bly.html
Kommentar des Islaminstitutes: Der "Jihaad" (zu deutsch etwa
"Eifer, Anstrengung, Bemühung") bezeichnet nicht nur den bewaffneten
Krieg, sondern grundsätzlich jede Form des "Eifers auf dem Wege
Allahs". Die Übersetzung "Heiliger Krieg" ist darum irreführend. Der
"Jihaad des Schwertes" zur Verteidigung und Ausbreitung des Islam ist
jedoch von den anderen Formen des Jihaad (Jihaad des Herzens gegen den
Teufel und die Verführung, Jihaad der Zunge durch Aussprechen des
Wahren und Guten, Jihaad der Hände durch das Eintreten für das
Richtige) nicht zu trennen und gehört zur islamischen Pflichtenlehre,
der sich kein Muslim entziehen kann. Somit ist der Aufruf zum Jihaad
vom Islam nicht zu trennen, und er bedeutet nicht in jedem Fall den
Aufruf zum Krieg gegen Ungläubige, kann diese Bedeutung jedoch durchaus
besitzen. Es ist im Islam jedoch umstritten, wer das Recht hat, zum
Jihaad aufzurufen.
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